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R.I.P. SWG ... es war eine schöne Zeit mit dir ... wir werden dich nie vergessen !!
Rhysse/Ori

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Freitag, 22. Oktober 2010, 16:11

Kapitel 12
Bestin, Tatooine

In der Dunkelheit seiner Gedanken entstanden leise Stimmen, die in aberbunten Synchronschwingungen durch seinen Kopf schwebten. Wie in einer Terminalsimulation veränderten sie sich mit jeder Stimmoktave, sie drehten sich, dehnten sich aus oder zogen sich zusammen.
Was diese Stimmen sagten konnte er nicht verstehen, auch nicht woher sie kamen.
Sie schienen wie unsichtbare, nicht greifbare Wesen in seinen Gedanken herum zu irren.
Sie waren leise, wurden aber zunehmend lauter.

Nach einer kurzen Zeit, die Taron aber wie Jahre vorkamen, konnte er 2 Stimmpaare ausmachen.
Als ob er von einer unbekannten Kraft angezogen wurde schwebte er in Richtung der Stimmen.
Um ihn herum begannen Lichter zu flackern.

Erst langsam, aber dann immer schneller, solange bis sie in einer gleichbleibenden pulsierenden Helligkeit verblieben.
Er hörte seinen Namen.


Jemand sprach mit ihm, aber Taron konnte nicht antworten. Vor seinen Augen begannen sich schemenhafte Umrisse abzuzeichnen.
Langsam kehrte auch ein Gefühl in seine Gliedmaßen, obwohl er wünsche das sie lieber gar nicht da wären.
Jeder Knochen und jeder Muskel in seinem Körper protestierte gegen die Schmerzen, die an seinen Nervrezeptoren nagten.
„Taron, hörst du mich?“ flüsterte ihm eine Stimme ins Ohr.

Taron drehte leicht seinen Kopf in Richtung des Sprechers und versuchte seine Augen zu öffnen.
Die Helligkeit in durch seine Augenschlitze drang war kaum auszuhalten.
Er konnte nur einen Umriss erkennen, der aber langsam immer deutlicher wurde.
„Taron, hörst du mich?“ fragte die Stimme wieder.
Diese Stimme konnte Taron als seinen Freund Galen ausmachen, der vor ihm stand.
Noch blendete das helle Licht Tarons Augen, aber nach einem vorsichtigen Umschauen konnte er erkennen das er auf einer Medstation lag.


Die sterile Farbgestaltung, die spartanische Ausstattung und die zahlreichen Medizinischen Terminals ließen keinen anderen Schluss zu.
Die andere Person die er in dem Zimmer erkennen konnte war eine Frau in einem weißen Kittel.

Sie musterte gerade einen Diagnosebildschirm, der am Kopfende des Bettes befestigt war.
Taron drehte sich wieder zu seinem Freund und schaute ihn an.

Mit leiser und heiserer Stimme sagte er zu ihm „Du hast nicht zufällig den Rancor gesehen, der sich auf mich gesetzt hat?“
Galen musste grinsen. „War ja zu erwarten das du nicht klein zu kriegen bist. Wie geht’s dir?“
„Ich fühl mich, als ob ich ein Tänzchen mit einem Bol gemacht habe. Was ist passiert? Und wo bin ich verflucht noch mal?“
„Ganz der Alte wieder“ meinte Galen.

„Ich hab dich mitten in der Wüste aufgelesen wo du ein Schläfchen zwischen zwei zerstörten Speedern und einem Kopflosen Bothaner abgehalten hast. Dich hat es ziemlich erwischt. Ich hab dich dann hierher nach Bestin ins Medcenter gebracht. Dr. Lear hier hat dich in den Bactatank gesteckt.“ Galen deutete auf die Frau in weißen Kittel.

Taron musterte kurz die Frau, die trotz ihres Kittels und den zusammengebundenen Haaren einen sehr attraktiven Eindruck machte.
Sie hatte lange dunkle Haare, war schlank und hatte ein sehr fein ausgeprägtes Gesicht, das Taron sonst nur von Twi´lek Frauen kannte.
„Dann muss ich ihnen wohl danken Dr. Lear., das sie mich wieder zusammengeschustert haben.“

Dr. Lear winkte ab.
„Das ist mein Job. Sie müssen sich aber noch ein wenig ausruhen. Die Bactabehandlung hat sie ein wenig geschwächt.“
Sie ging ein Stück um das Bett und nahm ein kleines Diagnosegerät von einem Tisch.
„Wenn sie mich Entschuldigen, ich komme später noch mal um nach ihnen zu sehen.“
Mit dieser Verabschiedung drehte sie sich um und verließ das Zimmer.

Taron schaute ihr nach.
Als sie das Zimmer verlassen hatte schaute er Galen fragend an.
„Ok. Wo ist die Disc Galen?“

„Keine Sorge, die ist in Sicherheit. Ich habe sie auch schon ausgewertet. Die Informationen die darauf zu finden waren sind Goldwert. Wir haben wieder eine konkrete Spur. Und vor allem den Namen des Mädchens.“
„Und? Sag schon.“ fragte Taron.

„Also, ihr Name ist Jade.“
„Nur Jade? Das war alles? Und wo können wir diese Jade finden. Gol-Dar sagte er habe auch den Planeten wo sie hin ist.“
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Freitag, 22. Oktober 2010, 16:12

-Fortsetzung Kapitel 12-



Galen stieß zischend einen Luftzug aus. „Unser Weg wird uns nach Sleheyron führen.“
Taron überlegte kurz. „Das ist mitten im Hutt Sektor. Können wir sie mittels ihres Namens dort ausfindig machen?“
Galen schüttelte leicht den Kopf. „Das habe ich versucht. Eine Jade ist dort nicht geführt. Und in der gesamten Galaxis gibt es Tausende mit diesem Namen. Ich fürchte das wir nach Sleheyron fliegen müssen um dort mehr herauszufinden.“

Taron rutschte unruhig im Bett hin und her.
"Hat Dr. Lear gesagt wie lange sie mich hier behalten möchte?“ fragte Taron.
„In einigen Stunden bist hier raus.“
Das war eine gute Nachricht für Taron.
Er wollte so schnell wie möglich nach Sleheyron aufbrechen.
„Dann werde ich nach Sleheyron fliegen, sobald ich eine Runde geschlafen habe. Kannst du schon alles dafür vorbereiten Galen? Und versuche doch mal heraus zu finden mit wem ich dort mal sprechen kann um an Informationen zu kommen.“

„Alles klar. Mach ich.“

Sein Freund machte sich auf um sich um die Vorbereitungen zu kümmern, drehte sich aber noch einmal in der Tür zu Taron um.
„Ach, bevor ich das vergesse. Auf den COMPNOR Oberbefehlshaber ist ein Attentat verübt worden. Er ist auf einer Museumseröffnung auf Corellia in die Luft gesprengt worden.“
Taron ballte die Fäuste und grinste.
„Der Schleimsack hat er auch verdient. Weiß man schon wer dafür Verantwortlich ist?“
Galen schüttelte den Kopf.
„Bisher tappen die Imperialen im Dunkeln. Es gibt keinerlei Spuren. Das war ein Profi.“
Taron grinste nun noch breiter.
„Hauptsache einer weniger.“

Einige Stunden später traf Taron in Dockbucht 13a ein, wo er sein A9 Vigilance Jäger geparkt hatte.
Langsam ging er um sein Schiff herum und prüfte ob alles soweit in Ordnung war.
Dieser Jäger war eines der seltenen Modelle, die es auf dem Schwarzmarkt gab und er hatte eine horrende Summe von 130.000 Credits bezahlt um in dessen Besitz zu kommen.
Es war zwar ein kleiner Jäger, der nur ihn befördern konnte, aber es war schnell und vor allem sehr wendig.
Falls er Probleme bekommen sollte, konnte er damit sich sehr gut zur Wehr setzen.
Die beiden Schweren Laserkanonen hatte er entfernen lassen um Platz für den Hyperraumantrieb zu bekommen und hatte sie stattdessen gegen eine leichte Turbolaserkanone getauscht.


Soweit Taron es beurteilen konnte war sein Schiff in gutem Zustand.
Er konnte seine Reise nach Sleheyron antreten.
Galen würde solange hier bleiben um weitere Nachforschungen zu betreiben.
Nach den Informationen die Galen ihm geschickt hatte, würde er sich dort mit einem Informanten treffen, der ihm weiterhelfen konnte.
Taron stieg in seinen Jäger und ließ die Kuat Drive A-9x Triebwerke starten.
Das leise surren und vibrieren, das durch die Triebwerke entstand, entspannte Taron und er freute sich auf seine Reise.
Langsam stieg er aus der Dockbucht senkrecht auf.
Als er eine sichere Höhe erreicht hatte beschleunigte er seinen Jäger und schoss in die Atmosphäre Tatooines.
In spätestens 12 Stunden würde er hoffentlich einen weiteren Schritt vorankommen.
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23

Freitag, 22. Oktober 2010, 16:23

Kapitel 13
Randsektor im Hutt-Raum, Sleheyron

Sleheyron. Ein Planet im Äußeren Randsektor im Hutten Raum.
Wenn Taron der Meinung war, das Tatooine schon ein abscheulicher Planet war, der schon alleine durch die abartig enormen Sandmengen, die sich wie Parasiten in jeder Körperöffnung festfraßen, wurde er hier eines besseren Belehrt.
Nicht nur, das dieser Planet ein einziger aktiver Vulkan war, der Rauch und Asche ausspuckte wie ein Trandoshan seine diversen Körperflüssigkeiten, nein, hinzu kam noch, das hier eine Schwerindustrie zu finden war die sich ein Dreck um Ökologie oder Luftverschmutzung gab.
Wie auf Tatooine setzte sich auch hier allerlei Staub in die Klamotten, mit dem Unterschied, das man sich nicht nur kratzte, weil es besonders an den unzulänglichen Stellen juckte, sondern auch binnen weniger Minuten aussah als ob man nackt in einer Teergrube gearbeitet hatte.

Die Ablagerungen, die durch die Schwerindustrie verursacht wurden, waren auch schwefelhaltig und sie verursachten Rötungen und teils auch Ausschlag, wenn sie Kontakt mit der bloßen Haut bekam.
Taron zog seine Atemmaske weiter über Nase und Mund in eine korrekte Position, um wenigstens etwas Schutz vor den Feinpartikeln, die wie Insektenschwärme über den Sumpf auf Corellia flogen, zu haben.

Er ging flotten Schrittes vom Raumhafen in Richtung Shuttlerampe, vorbei an den riesigen Gasanlagen, die einen kaum auszuhaltenden Gestank verbreiteten, und Ruinenhaften Wohngebäuden, die so verfallen aussahen, das Taron der Meinung war, das niemand dort lebte, wobei ihn die schwachen Lichter die durch die verdreckten Scheiben drangen Lügen strafte.
Nein, dies war kein Ort für ihn.

Da ließ er sich doch lieber Massen an Sand in jede Ritze wehen, dabei ständig preisend, das Tatooine doch ein wunderschöner Planet war.
Er schüttelte den Kopf.

Er hasste diesen Planeten jetzt schon Abgrund tief.
Die Shuttlerampe, vor der er jetzt stand, sah genau wie alle Gebäude hier in der Hauptstadt von Sleheyron alt und schäbig aus.
Auch auf ihr waren die dunklen Ablagerungen zu sehen, die scheinbar das Material nach und nach zersetzten.

Es schien wirklich nicht sein Tag zu sein.
Die nächste Hürde, die er bestehen musste, war das Ticketterminal, wo er sein Ticket für den Flug auf die andere Planetenseite kaufen musste.
Der Ort zu dem er musste um seinen Informanten zu treffen hatte eigentlich keinen Namen.
Es wurde schlicht und einfach die Arena genannt und lag am entlegensten Punkt auf diesem verfluchten Planeten.
Nach scheinbar endlosen Versuchen an dem Automatischen Ticketschalter einen Flug auf die andere Seite des Planeten zu bekommen, stand er nun an der Rampe und wartete auf das Shuttle.
Es war, so schien es ihm, berechnete Schikane, die Automaten komplett in Huttisch zu Programmieren und gleichzeitig mit einem Verhaltenskern auszustatten, der stets in einem stupiden Ironischen Tonfall antwortete. Alleine nur zu dem Zweck, ihn vollkommen zu entnerven und ihn zu provozieren.
Er war das eine oder andere mal versucht gewesen seinen Blaster als Argumentationshilfe zu Hilfe zu ziehen, um dieses Ticketterminal in seine Atomaren Bestandteile zu zerlegen.
Aber er ließ es, da er sich zu dumm vorgekommen wäre, mit einem Ticketterminal zu Diskutieren und dabei verbal Unterlegen zu sein.
Also wartete er sichtlich schlecht gelaunt auf das Shuttle.


Mit lautem Dröhnen schoss das Shuttle heran und zündete im letzten Augenblick die Schubtriebwerke, um nicht mitten auf der Rampe zu zerschellen.
Die gewaltigen Staubwolken die bei diesem Manöver unwillkürlich entstanden, hüllten Taron komplett ein und ließen ihn erfahren, wie sich ein Baum inmitten eines Sandsturmes fühlen musste.
Hätte er noch Stellen am Körper gehabt, die noch nicht mit Schmutz oder Staub verseucht waren, würden sie es spätestens jetzt sein.
Mit lauten Verfluchungen und Obszönen Gesten betrat er das Shuttle, dankend dafür, das kein Hutte ihm über den Weg lief, den er wahrscheinlich in seiner Wut mit seinem Blaster niedergeschossen hätte.
Er setzte sich in die letzte Reihe des Shuttles und hoffte, das dass Areal der Arena, wohin er unterwegs war ein besserer Fleck Erde war.

Aber so wie die Dinge standen konnte er damit nicht rechnen.

Auf dem Flug schaute er durch sein Fester.

Die riesigen Gasanlagen reihten sich aneinander wie der DNS Strang eines Krayt Drachens.
Übergänge von einer Anlage zur nächsten konnte man nicht ausmachen, denn zwischen den Freiarealen schlängelten sich Rohrleitungen wie riesenhafte Schlangen.
Dort, wo noch Platz wäre um wenigstens etwas von dem schwachen Licht der Sonne durchzulassen, die ohnehin schon von den Massen an Staub verdeckt wurde, erhoben sich hohe Türme, die abwechselnd Staub, Rauch oder hell lodernde Flammensäulen ausstießen, die beim verbrennen des überschüssigen Gases was hier abgebaut wurde, entstanden.
Irgendwann lichteten sich die Anlagen, wurden kleiner und verschwanden dann ganz.

Die Aussicht besserte sich doch keineswegs.
Wie auch auf Tatooine gab es hier endlose Wüsten, doch nicht so hell, sondern dunkel und äußerst bedrohlich. Der Sand hier war durch Vulkane entstanden.

So war es auch nur natürlich, das kleine gelbe Flecken hier und da zu sehen waren.
Schwefelablagerungen, die wie ein schwerer Ausschlag über die Oberfläche der Wüste verteilt waren.
Durch die nähe der Sonne zum Planeten entstanden hier in der Wüste enorme Temperaturen, die man nur mit Hilfe von Speziellen Rüstungen überlebte.
Selbst wenn es nicht diese Hitze gab, und die gab es ja, würde die schwefelhaltige Luft für ein schnelles Ableben sorgen, denn die Konzentration die hier zu finden war, würde jede Messskala zur Verzweifelung bringen.
Taron konnte sich nun lebhaft vorstellen, warum gerade hier die Huttische Ausbildung der Bounty Hunter stattfand.

Wenn einen die Ausbildung nicht umbrachte, dann tat es wahrscheinlich der Planet.
Und wer hier überlebte, konnte überall überleben.
Er hatte noch nie einen solch widerwärtigen Planeten gesehen.
Der holprige Landeanflug des Shuttles riss Taron aus seinen Gedanken. Dichte Staubwolken verhüllten die Aussicht als Taron aus dem Fenster schaute. Sein Ziel war die hiesige Cantina an der Arena.
Dort war er mit seinem Informanten verabredet, der ihm vielleicht weiterhelfen konnte die Frau zu finden die er suchte.
Leise fluchend verließ er das Shuttle und begab sich auf die Suche nach der besagten Cantina.
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24

Freitag, 22. Oktober 2010, 16:25

-Fortsetzung Kapitel 13-

Die Cantina war nicht schwer zu finden gewesen.
Sie lag genau an der riesigen Arena, die das Zentrum der Stadt ausmachte.

Unwillkürlich musste Taron bei dem Anblick der Arena staunen.
Der riesige Bau erhob sich bestimmt hundert Meter in die Höhe.
Der Vorbau, der wie ein Rondell um das Gebäude führte, beherbergte vielerlei kleine Läden und Shops, wo sich Hunderte von Lebewesen verschiedenster Rassen tummelten.
Die Decke des Vorbaus wurde von vielen Säulen getragen, die mindestens 30 Meter hoch waren. Ein wirklich imposanter Anblick.
Taron musste sich unter dem Dach durch die Massen kämpfen um bis zur Cantina zu kommen.
Er trat durch den Eingang in die Cantina und blieb auf einem etwas erhöhtem Podium stehen, um das Innere genauer Betrachten zu können.
So imposant der Anblick von außen war, so enttäuschter war er vom Inneren.
Das erste, was seine Aufmerksamkeit erregte war die Bühne, die im hinteren Teil der Cantina lag.
Bunte Lichter warfen ihre Strahlen auf die Bühne, badete die ohnehin schon grelle Dekoration in noch grellere Farben, die einem schon nach kurzer Zeit Schmerzen in den Augen verursachte und zum wegschauen einlud.

Taron war sich sicher, das wenn man zu lange dort hinschaute vermutlich Augenkrebs bekommen hätte, verursacht nicht nur durch die pestartige Augengeißelung des Lichtes und der Dekoration, sondern auch durch eine fettschwulstige Twi´lek, die sich auf der Bühne räkelte.
Taron musste sich beherrschen um nicht gleich schon im Eingang auf den Boden zu kotzen, aber der Anblick dieser Abscheulichkeit nahm ihm den Atem.
Twi´lek galten eigentlich in der ganzen Galaxis als überaus schön und wahrhaft talentiert in den Künsten des Tanzes, aber was er hier vorfand spottete jedweder Beschreibung.
Die Absurdität dieses Anblicks nahm kein Ende.

Nicht nur, das dass Licht die Twi´lek wie ein sich bewegendes Stück Kotze aussehen ließ, nicht nur weil die reine Masse mindestens 35 Kilo des ideal Gewichts überstieg, sondern auch durch die knappen und engen Klamotten, die jede Fettschwulst unehrbitterlich nach außen in die Freiheit quetschte, damit sie sich in einer wilden Kakophonie gegenseitig bedrängten.

Taron ging tiefer in dieses Höllenloch, das sich Cantina nannte und vermied bewusst den drang auf die Bühne zu schauen.
Er konnte einige Gäste ausmachen, die teilnahmslos dasaßen und sich an ihren Drinks erfreuten, ohne Kenntnis davon zu nehmen, das die Tische fast so ekelhaft waren wie die Besetzung auf der Bühne.
Dreck, Speichel und Erbrochenes klebte zusammen mit den verschütteten Überresten einiger Drinks auf den Tischen.
Er ging um einen Tisch herum, um bis an die Theke zu kommen, wo er seine Verabredung sitzen sah.
Vorsichtig setzte er sich neben dem alten Mann an die Theke, peinlich vorsichtig nicht an die ekelhaften Rückstände zu kommen, die auch auf der Theke zu finden waren, in Furcht davor, dass plötzlich Leben in die Substanz kam und ihn mit einer unheilbaren Krankheit anstecken könnte.
Der alte Mann drehte sich zu Taron, schaute ihn mit seinen dunklen Augen emotionslos an.

Eine unergründliche Leere war in diesen Augen, trostlos und müde.
Diese Augen hatten soviel gesehen. Leid. Furcht. Und tot.

Mann konnte sehen, das dieser Mann einst ein kräftiger Kämpfer war, doch von dem damaligen Glanz war nichts außer einer leeren Hülle geblieben.
„Mr. Gerra nehme ich an?“ brummte es aus dem alten Mann heraus.
„Der bin ich“ sagte Taron.
Er fixierte den alten Mann, schätzte ihn ab. „Mir wurde gesagt, das sie mir weiterhelfen könnten“
Der alte Mann schien mit seinen Gedanken woanders zu sein, an einem anderen Ort, weitab von hier.

„Sie ist nicht hier, wenn sie das wissen wollen“.
Die Direktheit dieser Antwort überraschte Taron.

„Woher wollen Sie wissen was ich wissen will?“
Der alte Mann lächelte selbstsicher. „Ich weiß es, das genügt.“
„Dann Wissen sie auch, das ich sie finden muss. Sie Wissen, das dass von höchster Wichtigkeit ist. Nicht nur für mich, sondern auch für die gesamte Galaxis.“
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Freitag, 22. Oktober 2010, 16:26

-Fortsetzung Kapitel 13-



Der alte Mann schmunzelte, schloss seine Augen und dachte nach. „Es gab eine Zeit, da hätte sonst etwas passieren können, ich hätte eine solche Information nie verraten. Eher hätte ich mich selbst gerichtet. Aber die Zeiten sind vorbei.“
Der Blick des alten Mannes wurde glasig, verrieten, das er auf einer Reise in die Vergangenheit war.
„Ich habe viele Krieger ausgebildet müssen sie Wissen.
Allesamt die Besten die man in der Galaxie finden konnte. Viele habe ich gehen sehen und noch viel mehr habe ich sterben gesehen. Ein jeder war wie ein Kind für mich.“
Er schaute Taron tief in die Augen.

„Haben sie schon Kinder sterben sehen?“ fragte er.
Taron konnte darauf nicht antworten, so gebannt war er von dem Mann, von seiner ganzen Art, von seinen Augen, die tiefgründiger waren als jedes Buch der Geschichte je seien konnte.
Langsam fuhr der alte Mann fort.

„Ich habe soviel gesehen, das reicht für zig Leben. Ich hatte Prinzipien, die ich immer eingehalten haben. Ich habe mich nie beugen lassen. Aber an irgendeinen Punkt im Leben, wenn man schon alt ist, verbraucht, leer und kraftlos, beginnt man sich zu fragen was noch kommt. Ob etwas kommt. Man blickt zurück und fragt sich, ob man alles Richtig gemacht hat.“

Er steckte seine Hand in die Tasche und zog einen kleinen Papierfetzen heraus. Sorgsam legte er diesen zwischen sich und Taron auf die Theke.
„Jeder der hier zur Ausbildung herkommt durchläuft das selbe Programm. Das erste was passiert ist, das jeder Hinweiß auf das frühe Leben eliminiert wird. Einfach alles. Man exsistiert nicht mehr. Wer die Ausbildung erfolgreich schafft, und das sind sehr wenige, bekommt eine neue Identität. Ein Deckmantel. Etwas, das zu einem passt. Händler, Künstler, Angestellte, Mechaniker oder sonst was, was nicht Auffällig ist.“
Taron kniff seine Augen leicht zusammen, fügte alle Informationen noch mal zusammen die er schon wusste. Irgendetwas stimmte nicht.

Etwas war falsch, aber er konnte es nicht identifizieren.
Schlagartig wurde es Taron klar was nicht stimmte.
„Ich dachte hier werden Bounty Hunter ausgebildet. Warum also Deckidentitäten?“
Der alte Mann lachte.

„Sie Wissen es nicht, habe ich recht?“
Der Blick des Mannes wurde urplötzlich mit einem Inneren Feuer belebt und Taron lief es eiskalt den Rücken hinunter.
„Hier werden Auftragskiller ausgebildet. Attentäter. Keine Bounty Hunter.“

Er schob den Fetzen Papier zu Taron.
“Auf diesem alten Papier steht wie sie mit ihr in Kontakt treten können.“
Er stand auf und ging zum Ausgang der Cantina.

Taron konnte nur hintersehen.

Diese Information stellte sich als wirkliches Problem heraus.
Taron war klar, das man mit einer solchen Person, wie der alte Mann es gerade sagte, nicht so einfach Verhandeln konnte.
Ihm kam es so vor, als ob sein Ziel, der Rebellion einen Vorteil zu verschaffen um die Herrschaft des Imperiums zu zerschlagen, in weite ferne gerückt ist.
Der alte Mann drehte sich im Eingang noch mal zu Taron um, die Helligkeit, die von außen in die Cantina drang umhüllte ihn mit einer feurigen Corona.
„Ich an ihrer Stelle, würde nicht nach ihr suchen.“

„Das muss ich aber. Und das wissen sie auch.“ entgegnete Taron.
Der alte Mann lächelte.
„Dann wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Sterben.“
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Freitag, 22. Oktober 2010, 16:32

Kapitel 14
Raioballo Sektor, Dantooine, Khoonda

Mit einem lauten zischen öffnete sich die schwere Durastahl Bunkertür, begleitet von einem lauen Luftzug der bei der Dekompression der Innenschleuse entstand. Im Nu verschwand die Tür in die seitliche Öffnung und gab den Weg in den Vorraum frei.
Jade ging langsam in den zwielichtig Beleuchteten Vorraum um an das Sicherheitsterminal, das an der rechten Wand stand, zu kommen.
Es hatte einige Mühe gekostet, und auch eine gewaltige Summe an Credits, diesen schweren Bunker auf Dantooine zu bauen.
Dantooine gehörte nicht zu den Planeten, deren man große Beachtung schenkte. Er lang weit im Äußeren Rand der Galaxis und bot kaum etwas von großem Interesse.
An sich verfügte der Planet über kaum betonungswürdige Industrie. Landwirtschaftliche Erzeugnisse waren die Hauptexportgüter die Dantooine zu bieten hatte.
Die Bevölkerung bestand zum größten Teil aus Farmern oder Aussteigern, die sich hier niederließen.
Ihren Bunker hatte Jade sich in der Nähe der einzigen Hauptstadt errichten lassen, Khoonda, die über schätzungsweise 56.000 Einwohner beherbergte.
Es gab zwar eine Regierung, die war aber eher Proforma und eher als eine Administration zu bezeichnen.
Da sie durch diesen Bau einiges an Geld in die leeren Kassen des Planeten brachte, legte man ihr keine Steine in den Weg und der Bau war schnell und Problemlos vonstatten gegangen.

Das Sicherheitsterminal erwachte zum Leben und Jade musste sich Verifizieren, da ihr Bunker durch eine 3 Stufen Sicherheitstechnik geschützt wurde.
Die erste Stufe war ein Sicherheitscode, den sie auf der Terminaltastatur eingab. Durch diesen Code öffnete sich an einer neben dem Terminal befindlichen Wandpaneele ein Feld und gab einen Handscanner frei, auf der Jade nun ihre Hand legte um die 3te Stufe freizugeben.
Direkt über dem Termin, auch in einer Wandpaneele versteckt, kam nun ein Irisscanner zum Vorschein, der beide Augen von Jade abtastete.
Jade wurde mit einem anfänglichen Surren aus dem Terminal belohnt und darauf folgend mit einem tiefen Grollen aus dem Inneren ihres Bunkers, als dieser die automatische Energieversorgung einschaltete.

Da sie längere Zeit nicht hier war, war dieses Prozedere nötig, damit sie es eventuellen Dieben schwer machte ihren Bunker zu knacken.
Nun stellte sie sich in den Fahrstuhl, der sich der gegenüberliegenden normalen Eingangsschleuse öffnete und ließ sich in den unteren Teil ihrer Behausung bringen.

Sie war froh, wieder Zuhause zu sein, mal wieder schön ausspannen, die Füße hochlegen und an nichts denken.
Auf ihrer Wohnebene angekommen, ging sie nun in den Hauptraum, der den Zentralen Mittelpunkt bildete. Er maß ungefähr 15 m in der Breite und 10 m in der Tiefe. Von diesem Hauptraum zeigten 4 Türen ab, eine in jede Richtung.
Die Mitte des Hauptraumes wurde von einer riesigen halbrunden Couch dominiert, einigen kleinen Tischen die an deren Seiten platziert waren und einigen Teppichen.
Ansonsten waren ganz normale Wohngegenstände an den Seitenwänden platzieret.
Einige Schränke, ein riesiger Bildschirm für Holosendungen, Bilder oder auch das eine oder andere Mitbringsel, das Jade von ihren Reisen mitbrachte.

Ihre Sachen legte Jade neben den Lifttüren einfach zu Boden und schliss sich als erstes auf ihre Couch.
Sie fuhr mit ihren Händen über die glatte und dennoch weiche Oberfläche der Couch und gestattete sich ein zufriedenes Lächeln.
Nirgendwo ist es schöner als zu Haus, dachte sie sich.
In ihrer langen Abwesenheit musste sie sicher viele Nachrichten bekommen haben, also sollte sie diese erst mal durchschauen.
„Alle Nachrichten auf den Bildschirm.“ sagte sie laut und die Nachrichten wurden als Textblöcke auf diesem angezeigt.
Das meiste war belangloses Zeug, das ohnehin schnell wieder gelöscht wurde.

Werbung, behördliche Bekanntmachungen der Administration oder diverse News aus den Galaktischen Nachrichten.

2 Nachrichten waren da schon eher Interessant.
Die eine wurde von einem ihrer Toten Verstecke gesendet. Das hieß, das ein Auftrag da war.
Da sie aber wählerisch war, konnte sie es sich leisten erst mal nicht darauf einzugehen.
Warum auch.
Sie hatte den einen erst gerade abgeschlossen und wollte sich erst mal ausruhen.
Die andere Nachricht war von einer Neueröffnung einer Cantina hier auf Dantooine.

Einer ihrer einzigen Freunde hier auf Dantooine hatte ihr diese Nachricht geschickt.
Efroy, ein Schmuggler, der sich schon vor Jahren hier niederließ.
Jade hatte schon das eine oder andere gute Geschäft mit ihm gemacht, den Efroy hatte bemerkenswerte Kontakte und konnte eigentlich alles besorgen was Jade brauchte.
Insgeheim wusste sie, das er zu der Kriminellen Organisation der Schwarzen Sonne gehörte, die überall in der Galaxis ihre Finger im Spiel hatte und allgemein den Schwarzmarkt dominierte.
Aber das kümmerte sie wenig.
Hauptsache er konnte ihr liefern was sie brauchte.
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Freitag, 22. Oktober 2010, 16:38

-Fortsetzung Kapitel 14-


Der Inhalt seiner Nachricht hörte sich vielversprechend an, Exklusiver VIP Club, Tänzer und Tänzerinnen, gute Musik und nur Einlass für geprüfte und Besondere Personen.
Da sie schon unzählige Cantina besucht hatte konnte sie sich ungefähr Vorstellen was das hieß.
Die Gesetzestreuen würden vor der Eingangstüre stehen bleiben müssen.
Da die Eröffnung schon heute abend war, musste Jade sich sputen um noch rechtzeitig dort zu sein.
Also huschte Jade in eines der angrenzenden Zimmer, zwischendurch humpelnd, da sie sich dabei auszog. Stiefel, Hose und ihr Top flogen auf dem Weg zu ihrer Dusche auf den Boden.

Sie schaltete schon mal die Dusche ein, damit sie gleich auch unter warmes Wasser kommen würde.
Sie hasste Kälte.
Aus ihrem kleinen Schrank nahm sie Shampoo, Duschgel und ein Tuch heraus.
Nachdem sie ihren BH und ihren Slip ausgezogen hatte, stellte sie sich unter das jetzt warme Wasser und genoss die prickelnden Berührungen, die das Wasser auf ihrer Haut hinterließen.
Nach und nach bildeten sich Dampfschwaden, die sich wie frischer Morgentau auf den weiten Wiesen von Naboo, in dem Badezimmer ausbreiteten und an dem Möbeliear als feuchter Wasserfilm kleben blieb.


Es dauerte Cirka 1 Stunde, bis Jade ihre Beautytour abschloss, die vom eincremen ihrer weichen braunen Haut, Parfümieren und Haare stylen bis zum anziehen frischer Klamotten ging, die wie für Jade selbstverständlich, Figurbetont geschnitten waren.
Abgeschlossen wurde ihr Outfit von ihrem Schmuck, dem obligatorischen Messer an ihrer Wade und selbstverständlich ihrer DL 44, die wie ein funkelnder Stern an ihrer Hüfte lag.
Nun konnte sie endlich los.

Sie freute sich enorm auf diesen Abend, denn er versprach viel Spaß, und den konnte sie auch mal gebrauchen.
Sie war zwar ein Killer, aber auch eine Frau.
Eine Frau die auch Gefühle hatte, Sehnsüchte und Bedürfnisse.
Und die wollte sie befriedigen.
Darauf hatte sie ein Recht.

Es dämmerte schon als Jade an der neuen Cantina ankam und die beiden Monde, die über dem Horizont Datooines hingen schimmerten in ihren prachtvollen violetten und grünlichen Farben.

Es war ein wundervoller Anblick der schon viele Besucher zum Staunen brachte.
Jade lenkte ihren Speeder in eine Lücke, die in der Nähe des Eingangs lag.
Eine Menschentraube stand vor den Treppen, die hoch zum Eingang führten und lautes Stimmengewirr wehte zu ihren Ohren.

Es schien eine hitzige Diskussion im Gange zu sein und beim näherkommen konnte Jade hören das sich einige Besucher lauthals beschwerten, da sie nicht auf der Gästeliste standen und am Eintreten gehindert wurden.
Sie versuchte sich vorsichtig durch die Besucher zu schieben um zum Eingang zu gelangen.
Einer der Türsteher hielt sie auf und fragte nach ihrem Namen.

Bereitwillig sagte sie ihren Namen und zeigte ihren Ausweiß um sich zu Verifizieren.
Der Türsteher ließ sie darauf hin ohne Unschweife passieren und Jade stieg die Treppen empor.


Leise Musik drang an ihre Ohren als sie durch den Eingang schritt und an einem Droiden vorbeikam, der sie nach Waffen scannte.
Nun kam sie in den Cantina Bereich, einem weiten offenen Raum, der mittig von einer Tanzfläche dominiert wurde.
Am anderen Ende des Raums war eine kleine Bühne, auf der die Musiker standen. Rings um die Bühne und der Tanzfläche waren Nischen zu sehen, in denen Tische, Bänke und Stühle standen um den Besuchern einen gemütlichen Sitzplatz zu bieten.
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Freitag, 22. Oktober 2010, 16:39

-Fortsetzung Kapitel 14-



Sie hatte nicht erwartet in eine solche Cantina zu kommen, wobei Cantina als Ausdruck nicht im geringsten passte.
Die Dekorationen waren mit viel Liebe ausgesucht und mit Können installiert.

Es lagen viele Teppiche auf dem Boden und auf der Tanzfläche, ein Luxus, den nur wenige Locations hatten.
Alles in allem war dies hier eher ein exklusiver Club, der keine offene Wünsche für den Kunden ließ.

Jade würde sich diesen Club mit Namen Last Ditch merken.
Sie besorgte sich erst einmal etwas zu trinken.

An der Bar herrschte Gedränge, drum schaute Jade erst mal was alles im Angebot war.
Sie wurde schnell fündig.
Eine Flasche Correlianischer Wein kostete zwar sehr viel hier, aber für einen guten Tropfen konnte man heute schon was locker machen.
Also bestellte sie eine Flasche, die auch mit einem 100 Credit Schein bezahlt wurde.
Eine Zeit lang ließ sie sich von der Musik verwöhnen und schaute den Tänzern und Tänzerinnen zu, die mit eleganten und äußerst erotischen Bewegungen die Tanzfläche beherrschten.
Nach und nach besuchte Jade die verschiedenen anderen Räume des Clubs, die immer wieder für Überraschungen sorgten.


In einem Raum war ein kleines Casino, in dem man seine Spielleidenschaft freien Lauf lassen konnte.
Vorherrschend waren dort Tische an denen man Sabacc spielen konnte, das in der ganzen Galaxis bekannt war.
Ein anderer Raum war mit einem Pool versehen, aus dem dicke warme Dampfschwaden hochstiegen.
Einige Besucher hatten sich hier schon mit ihren Barbusigen Twi´lek Hostessen niedergelassen und feierten ganz ungeniert mit ihnen.
Aus diesem Raum verschwand Jade recht schnell, denn einer der Besucher beäugte Sie schon recht Interessiert.
Der letzte Raum, den sie betrat, war mit großen niedrigen Tischen bestückt, die ringsherum mit Kissen und Matten ausgestattet waren.
Es standen kleine Sishas auf den Tischen und Jade verstand, was das hier für ein Raum war.
Hier konnte man sich auch anderen Genüssen hingeben.


In einer Ecke des Raumes entdeckte sie Efroy, der sich zwischen den Kissen gemütlich rekelte und an einer Sisha nuckelte.
Kleine Rauchwolken hingen über ihm in der Luft und ein süßlicher Geruch wehte zu Jade herüber.
Er schien sie bemerkt zu haben, denn er winkte ihr zu und gestikulierte damit sie zu ihm kam.
Ohne groß zu zögern ging sie zu ihm herüber und ließ sich mit ihrer Flasche Wein in die Kissen fallen.
Efroy grinste sie schief an.
„Jade!!“ säuselte er voller Enthusiasmus. „Ich hatte nicht mehr damit gerechnet das du heute herkommst.
Um so schöner, das du jetzt hier bist.“
„Hallo Efroy. Ich danke dir für deine Einladung.“
Dabei lächelte Jade Efroy an, den sie freute es sehr ihn wiederzusehen.
„So wunderschön die Monde über Datooine funkeln, sie verblassen gegenüber deiner Schönheit.“
„Womit habe ich ein solche Kompliment verdient Efroy?“
„Ich freue mich immer dich sehen, auch wenn es eher selten der Fall ist. Und du weißt, das ich dich sehr anziehend finde. Außerdem bist du meine liebste Geschäftspartnerin.“
Genussvoll zog er an seiner Sisha und blies sie in Richtung Jade.
„Ich freue mich auch dich zu sehen. Du hast Glück, denn ich bin erst heute wieder angekommen.“
„Ja, du warst lange weg. Geschäftlich wie ich annehme.“
„Wie Recht du hast mein lieber Efroy.“
„Ich weiß“ grinste Efroy breit.

„Aber bei all den Geschäften soll man den Spaß und die Entspannung nicht vergessen. Und ich nehme an, das du aus diesem Grund auch gekommen bist.“
„Ja, genau aus diesem Grund“ neckte Jade ihn und hielt ihm die Flasche Wein vor die Nase.
„Ahhh, ein guter Tropfen wie ich sehe. Du hast Geschmack. Ich sitze leider auf dem Trockenen.“
Er zeigte dabei auf sein leeres Glas, das auf dem niedrigen Tisch stand.
„Ich mach dir einen Vorschlag Efroy. Ich teile mit dir diese Flasche und du teilst mit mir deine Sisha. So hat jeder von uns beiden mehr vom Abend.“
„Na, wenn das kein guter Vorschlag ist, dann weiß ich auch nicht.“
Jade ließ sich noch tiefer in die Kissen sinken.
“Dann auf einen Entspannten Abend mein Freund.”
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